Corona
Informationen zum Coronavirus / COVID-19 im Bezug auf die Wirtschaft

Corona

Verordnung Arbeitslosenversicherung

Verschärfung der Massnahmen - 13. Januar 2020

  • Verlängerung der Schliessungen um fünf Wochen: Der Bundesrat verlängert die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen. Restaurants sowie Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bleiben bis Ende Februar geschlossen.

  • Schliessung Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs: Der Bundesrat verschärft zudem ab Montag, 18. Januar 2021 die nationalen Massnahmen. Einkaufsläden und Märkte werden geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten (siehe Beilage Art. 5e Covid-19-VO besondere Lage). Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort. Die Regelung, dass Läden, Tankstellenshops und Kioske nach 19 Uhr sowie sonntags geschlossen bleiben müssen, kann dagegen wieder aufgehoben werden. Coiffeure, Kosmetik, Massagestudios, Banken, Poststellen, Reisebüros etc. können nach unserer Meinung geöffnet bleiben.

  • Home-Office-Pflicht: Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

  • Weitere Massnahmen am Arbeitsplatz: Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

  • Schutz besonders gefährdeter Personen: Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Home-Office oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt. Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

  • Private Veranstaltungen und Menschenansammlungen eingeschränkt: An privaten Veranstaltungen dürfen maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ebenfalls auf fünf Personen beschränkt.

  • Aktuell gelten die Massnahmen bis zum 28. Februar 2021.

 Haltung des KGV
Obwohl die Fallzahlen sowie die Positivrate gesunken sind, hat der Bundesrat die Massnahmen (insbesondere mit der Schliessung der Einkaufsläden und Märkte) verschärft. Zudem wurde die Schliessung der Läden von einer deutlichen Mehrheit der Kantone abgelehnt – der Bundesrat hat sich trotzdem dafür entschieden. Dies führt zu Unverständnis und ist nur schwer nachvollziehbar. Nichts desto trotz gilt es die Massnahmen umzusetzen.

Einschränkungsmassnahmen zu entscheiden, sind das eine. Auf der anderen Seite muss die behördlich verordnete Schliessung entschädigt werden. Eckwerte der heutigen Entscheide:

Der Bundesrat hat am 13. Januar 2021 die Bedingungen gelockert, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Härtefallhilfe zu erhalten. Unter anderem gelten Betriebe, die seit dem 1. November 2020 insgesamt während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen werden, neu ohne Nachweis eines Umsatzrückgangs als Härtefall. Zudem können neu auch 2021 erfolgte Umsatzrückgänge geltend gemacht werden. Die Obergrenzen für A-fonds-perdu-Beiträge werden auf 20 Prozent des Umsatzes bzw. 750'000 Franken je Unternehmen erhöht. Die Verordnungsänderung erlaubt es, Härtefälle auf breiter Front zu unterstützen. Mehr als die Hälfte der Kantone zahlt bereits im Januar Härtefallhilfen aus, im Februar dürften fast alle Kantone bereit sein. Anpassungen auf Bundesebene:

  •  Bei Schliessung kein Nachweis des Umsatzrückgangs mehr nötig: Jene Unternehmen, die seit dem 1. November 2020 während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen wurden (insbesondere Restaurants, Bars und Discotheken sowie Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe) gelten neu automatisch als Härtefälle. Sie müssen den Nachweis der Umsatzeinbusse von 40 Prozent nicht mehr erbringen.
  • Berücksichtigung von Umsatzrückgängen 2021: Unternehmen, die in den Monaten Januar 2021 bis Juni 2021 in Zusammenhang mit behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie Umsatzrückgänge erleiden, können neu als Bemessungsgrundlage den Umsatz der letzten 12 Monate anstelle des Jahresumsatzes 2020 verwenden. Sollte die Wintersaison schlecht ausfallen, dürften damit viele Tourismusunternehmen in den Berggebieten ebenfalls unter die Härtefallregelung fallen.
  • Dividendenverbot verkürzt: Weiter wird das Verbot, Dividenden oder Tantiemen zu bezahlen oder Kapitaleinlagen von Eigentümern zurückzubezahlen, auf 3 Jahre oder bis zur Rückzahlung der erhaltenen Hilfen verkürzt.
  • Administrative Erleichterungen: Geschlossene Unternehmen müssen weniger Nachweise erbringen als «normale» Härtefälle.
  • Obergrenzen für A-fonds-perdu-Beiträge erhöht: Neu können Kantone für alle Unternehmen Beiträge von bis zu 20 Prozent des Jahresumsatzes (bisher 10%) und bis zu 750'000 Franken je Unternehmung (bisher: 500'000 Fr.) leisten. Damit sollen Unternehmen mit hohen Fixkosten besser berücksichtigt werden können. Auch lässt sich damit eine allfällige Verlängerung der Schliessungen über Ende Februar 2021 hinaus abdecken. Die Kantone können die absolute Obergrenze der Hilfe sogar auf 1,5 Million Franken erhöhen, sofern die Eigentümer mindestens in gleichem Umfang frisches Eigenkapital einbringen oder Fremdkapitalgeber auf ihre Forderungen verzichten.

 

Diese finanziellen Entschädigungen sind nötig und zwingend. Verschiedene Forderungen des KGV wurden bereits aufgenommen (insbesondere einfachere Entschädigung für die Gastronomie, Vereinfachung der Anforderungen/Kriterien etc.). Der Kanton St.Gallen muss nun umgehend seine Verordnung anpassen. Wir werden dazu den Forderungskatalog definieren und der Politik umgehend kommunizieren.

 

Härtefallregelung Kanton St.Gallen

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat am 15.12.2020 die Regeln für den Bezug von Unterstützungsgeldern im Rahmen der Härtefallregelung verabschiedet. Insgesamt stehen vorerst 22,6 Millionen Franken für Härtefallmassnahmen zur Verfügung. Je nach Ausweitung des nationalen Programms kann der Betrag noch erhöht werden. Der Kantonsrat wird darüber im Februar entscheiden. Betriebe aus den bezeichneten Branchen, welche die geforderten Kriterien erfüllen, können ab dem 4. Januar 2021 ein Gesuch um finanzielle Unterstützung einreichen. Die Regierung will Betriebe unterstützen, die nach betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Kriterien eine Chance auf Weiterbestand haben.

Wer ist berechtigt?
Um sicherzustellen, dass die Finanzhilfen die angestrebte Wirkung entfalten, schränkt die Regierung den Kreis der Bezügerinnen und Bezüger auf folgende Branchen ein:

  • Gastronomie
  • Hotellerie
  • Reisen und Tourismus
  • Märkte und Messen
  • Freizeit und Veranstaltungen
  • Tierparks

Unternehmen dieser Branchen können Unterstützungsgelder anfordern, wenn sie die grundlegenden Anforderungen der Covid-19-Härtefallverordnung des Bundes erfüllen und vor Ausbruch der Corona-Krise (Stichtag 15. März 2020) Personal im Umfang von mindestens 300 Stellenprozenten (alle Mitarbeiter gerechnet; inkl. Firmeninhaber etc.) beschäftigt haben.

Wie wird geholfen?
Der Kanton unterstützt die Unternehmen mit nicht rückzahlbaren Beiträgen sowie rückzahlbaren Darlehen in Form von Solidarbürgschaften. Letztere gewährt die BG OSTSÜD (Bürgschaftsgenossenschaft für KMU) für Bankkredite im Umfang von 100 Prozent des von der Bank gewährten Kreditbetrags zuzüglich eines Jahreszinses. Der Kanton wiederum übernimmt die volle Deckung allfälliger Bürgschaftsverluste. Unternehmen können gemäss Vorgaben des Bundes höchstens 10 Prozent ihres durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 als nicht rückzahlbaren Beitrag beantragen. Die Summe ist zudem auf maximal 500'000 Franken begrenzt. Anders sieht es bei den Solidarbürgschaften aus, also bei den rückzahlbaren Darlehen: Hier können Unternehmen Kredite bis höchstens 25 Prozent des Umsatzes beantragen. Es gilt eine Umsatzobergrenze von 10 Millionen Franken.

Online einreichen, Prüfung durch Fachgremium
Unternehmen müssen ihre Anträge auf Unterstützungsgelder online einreichen. Das Formular sowie eine Wegleitung werden ab dem 4. Januar 2021 ab 09.00 Uhr auf www.sg.ch/coronavirus unter der Rubrik «Betriebe» aufgeschaltet sein. Die Frist für die Einreichung der Anträge endet am 31. Oktober 2021. Die Anträge werden nach dem Eingangszeitpunkt geprüft. Bereits ab heute sind die wichtigsten Fragen und Antworten zum Prozess online abgebildet.

Welche Unterlagen werden benötigt?
Siehe Beilage und https://www.sg.ch/tools/informationen-coronavirus/informationen-fuer-betriebe/haertefaelle.html

Wir rufen die berechtigten Mitglieder auf, bereits heute das Dossier gemäss den Vorgaben vorzubereiten und am 4. Januar 2021 online dem Kanton einzureichen.

Haltung Kantonaler Gewerbeverband St.Gallen (KGV)
Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) begrüsst es, dass die Regierung rasch die Lösung auf den Tisch bringt. Vorteilhaft ist auch der Umstand, dass der Kantonsrat an der Session im Februar 2021 die Möglichkeit hat, die finanziellen Mittel aufzustocken. Wir sind überzeugt, dass dies mit den neusten Massnahmen des Bundesrates unumgänglich ist. Hingegen ist sehr schade, dass der Anmeldeprozess erst per 4. Januar 2021 beginnt. Wir hätten uns gewünscht, dass die Regierung bereits vor Weihnachten Eingaben zulässt. Für die Unternehmen ist es absolut wichtig, dass sie die Beurteilung über die Gewährung der Härtefallklausel vor dem Erstellen des definitiven Jahresabschlusses haben. Dies bedingt, dass die Bearbeitung der Gesuche rasch erfolgt (max. innert Monatsfrist). Ebenfalls bedauert der KGV, dass die Branche und nicht wie gefordert die Betroffenheit der Unternehmen berücksichtigt wird. Die Regierung geht davon aus, dass im Januar 2021 weitere Branchen für die Härtefallregelungen beschlossen werden, was der KGV begrüsst. Der Volkswirtschaftsdirektor hat aber an einer früheren Pressekonferenz mitgeteilt, dass auch Firmen, welche nicht den besagten Branchen angehören, Gesuche einreichen können.

Aktuelle Unterlagen Kanton St.Gallen

Kanton St.Gallen – Voranmeldungen zur Kurzarbeit nur noch online

Ab sofort müssen im Kanton St.Gallen sämtliche Voranmeldungen für Kurzarbeitsentschädigung online eingereicht werden. Für die Betriebe bringt dies zahlreiche Vorteile: Ihre Gesuche werden schneller bearbeitet, zudem wird der umständliche Schriftenverkehr reduziert. Schriftliche Voranmeldungen mit Poststempel bis 15. Dezember 2020 werden verarbeitet, mit Poststempel ab dem 16. Dezember 2020 wird der Eingang intern vermerkt, aber die Voranmeldung unverarbeitet zurückgesendet, mit der Aufforderung, die Voranmeldung online einzureichen (Job-Room (job-room.ch). In der Beilage finden Sie die Medienmitteilung des Kantons.

Wichtige Formulare rund um die Kurzarbeit

Bitte füllen Sie vor der Abrechnung unbedingt das Formular Voranmeldung aus.Benötigen Sie Hilfe beim Ausfüllen der Abrechnung für die Kurzarbeit. Wir haben Ihnen ein übersichtliches Factsheet für Sie zusammen gestellt.

WICHTIG:

Das Factsheet wurde in Zusammenarbeit mit dem Kanton St.Gallen erstellt. Leider erfährt es aufgrund der Erfahrungen des Kantons immer wieder Anpassungen. Wir werden das Factsheet aktualisieren (Änderungen farblich hervorgehoben).

Fragen und Antworten zur Kurzarbeit der Lernenden

Informationen Bundesrat 20.01.2021

20.01.2021

Der Bundesrat hat heute Anpassungen bei der Kurzarbeitsentschädigung vorgenommen:

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Anpassung der Härtefallregelung

19.01.2021

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat heute Anpassungen bei der Härtefallregelung vorgenommen:

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Verschärfung der Massnahmen 13.1.2020

14.01.2021

Der Bundesrat die weiteren Massnahmen zur Corona-Lage kommuniziert. Unten die wichtigsten Eckwerte zusammengefasst (Details siehe Beilagen):

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Einreichung Härtefallklausel ab heute

04.01.2021

Ab heute kann auf der Homepage des Kantons unter https://www.sg.ch/tools/informationen-coronavirus/informationen-fuer-betriebe/haertefaelle.html die Eingabe der Betriebe vorgenommen werden. Ein Antrag kann nur über das Online-Formular eingereicht werden.

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Informationen der St.Galler Regierung vom 19.12.2020

19.12.2020

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat heute weitere Massnahmen kommuniziert (Details siehe beiliegende Medienmitteilungen):

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Infos Bundesrat vom 18.12.2020

19.12.2020

Heute hat der Bundesrat die weiteren Massnahmen zur Corona-Lage kommuniziert. Unten die wichtigsten Eckwerte zusammengefasst (Details siehe Beilagen):

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KGV fordert Unterstützung für Ein-Mann-Betriebe

17.12.2020

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat die Regelungen zu den Härtefallmassnahmen kommuniziert. Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) bedankt sich beim Kan-ton St.Gallen für seine rasche Arbeitsweise. Jetzt gilt es die Regelungen für die be-troffenen Gewerblerinnen und Gewerbler adäquat anzupassen.

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KGV/ Härtefallregelung Regierung per 15.12.2020

15.12.2020

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat heute die Regeln für den Bezug von Unterstützungsgeldern im Rahmen der Härtefallregelung verabschiedet. Insgesamt stehen vorerst 22,6 Millionen Franken für Härtefallmassnahmen zur Verfügung. Je nach Ausweitung des nationalen Programms kann der Betrag noch erhöht werden. Der Kantonsrat wird darüber im Februar entscheiden. Betriebe aus den bezeichneten Branchen, welche die geforderten Kriterien erfüllen, können ab dem 4. Januar 2021 ein Gesuch um finanzielle Unterstützung einreichen. Die Regierung will Betriebe unterstützen, die nach betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Kriterien eine Chance auf Weiterbestand haben.

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Info der Regierung Kanton St.Gallen vom 12.12.2020

12.12.2020

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat heute über den Vollzug der verschärften Massnahmen informiert. Die Regelungen im Kanton St.Gallen greifen in folgenden Punkten weiter, als die Vorgaben des Bundes (wie bereits am vergangenen Mittwoch infomiert):

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Corona-Update; Massnahmen des Kantons St.Gallen per 09.12.2020

09.12.2020

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat heute folgende Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus kommuniziert, die entsprechend am Sonntag, 13. Dezember 2020; 00.00 Uhr, in Kraft treten, sofern diese nicht durch weitere Massnahmen des Bundes übersteuert werden (Kommunikation am kommenden Freitag). Beiliegend erhalten Sie die entsprechende Medienmitteilung. Die wichtigsten Beschlüsse:

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Corona-Info des Bundesrates vom 04.12.2020

04.12.2020

Heute hat der Bundesrat wiederum zur Corona-Lage kommuniziert. Unten die wichtigsten Eckwerte zusammengefasst:

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Corona-Update: Härtefallregelung Verordnung Bundesrat

25.11.2020

der Bundesrat die Verordnung zh des Parlamentes präsentiert. Unter https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-81342.html finden Sie die Details.

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Neue Massnahmen Kanton St.Gallen 10.11.2020

10.11.2020

Die Regierung des Kanton St.Gallen hat heute wiederum über die Coronasituation informiert und einzelne Eckwerte zur Härtefallklausel definiert.

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Corona-Update; Härtefallregelung

04.11.2020

Der Bundesrat will Unternehmen, die besonders unter der Corona-Krise leiden, finanziell unterstützen. Er will sich an kantonalen Massnahmen, die seit Inkrafttreten des Covid-19-Gesetzes Ende September ausgerichtet werden, zur Hälfte beteiligen - maximal mit 200 Millionen Franken. Die Landesregierung hat am Mittwoch den Verordnungsentwurf über Härtefallmassnahmen in Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie in die Vernehmlassung geschickt. Die Grundsätze hatte das Parlament in der Herbstsession verabschiedet. Für Unternehmen, die zusätzlich zu weiteren Massnahmen auf Hilfe angewiesen sind, kommt die Härtefallregelung zum Zug. Ein Unternehmen ist dann ein Härtefall, wenn der Jahresumsatz 60 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Die Regelung zielt insbesondere auf Unternehmen in der Wertschöpfungskette der Eventbranche, Schausteller, Dienstleister der Reisebranche sowie touristische Betriebe ab. Die konkrete Ausgestaltung der Härtefallhilfen liegt in der Zuständigkeit der Kantone.

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Neue Massnahmen Kanton St.Gallen

30.10.2020

Der Kanton St.Gallen hat heute folgendes kommuniziert:

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Entscheid Bundesrat 28. Oktober 2020

28.10.2020

Der Bundesrat hat heute folgende Massnahmen ab Donnerstag, 29. Oktober 2020, 00.00 Uhr, beschlossen (wichtigste Massnahmen zusammengefasst; beachten Sie auch die Beilagen):

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Massnahmen des Bundes per 19.10.2020

18.10.2020

Der Bundesrat hat folgende Massnahmen ab Montag, 19. Oktober 2020, 00.00 Uhr, beschlossen (wichtigste Massnahmen zusammengefasst; beachten Sie auch die Medienmitteilung gemäss untenstehendem Link).

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Corona-Update; Massnahmen des Kantons St.Gallen per 16.10.20

16.10.2020

Nachdem der Kanton St.Gallen lange Zeit nicht so stark von der Corona-Pandemie betroffen war, sind die Fallzahlen in den vergangenen Tagen leider markant angestiegen. Der Regierungsrat hat heute folgende Massnahmen ab Samstag, 17. Oktober 2020, beschlossen (wichtigste Massnahmen zusammengefasst; beachten Sie auch die beiliegende Medienmitteilung):

- In Clubs, Bars und Konzertlokalen darf nur noch im Sitzen konsumiert (Essen und Getränke) werden.
- Die Regierung verbietet Tanzanlässe. Dies gilt in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben sowie an öffentlichen Veranstaltungen, insbesondere für das Tanzen in Clubs, Diskotheken, Tanzlokalen, Salsaclubs und Bars. Weiterhin erlaubt bleibt das Tanzen in Fitnessstudios, Sportvereinen, Tanzschulen und ähnlichen öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.
- Das Personal in der Gastronomie muss neu eine Gesichtsmaske tragen. Gesichtsvisiere sind nicht erlaubt. Diese Massnahmen fungieren als Ergänzung und teilweise Verschärfung zu den bestehenden Schutzkonzepten, die ihre Gültigkeit behalten.
- Eine Maskenpflicht gilt bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit über 30 Personen. Die Maskenpflicht gilt auch für Gruppen unter 30 Personen, wenn die Abstandsvorgaben nicht eingehalten werden können.

Diese Massnahmen gelten bis am 31. Dezember 2020 und können bei Bedarf verlängert werden. Die Regierung behält sich vor, auch zusätzliche Massnahmen zu beschliessen.

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Steuerlass; prüfen und allenfalls einreichen

27.08.2020

Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) hat gemeinsam mit weiteren Organisationen die Möglichkeit zur steuerlichen Entlastung aufgrund der Corona-Krise ins Rollen gebracht. Dem entsprechenden Vorstoss stimmte der Kantonsrat in der Maisession 2020 mit grossem Mehr zu. Nun hat der Kanton die Details zu einem Steuererlass geregelt.

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Kurzarbeitsentschädigung – so erneuern Sie Ihren Anspruch (neu mit Vereinfachungen)

07.08.2020

Im Rahmen der Corona-Pandemie haben im Kanton St.Gallen über 9000 Unternehmen Kurzarbeit vorangemeldet respektive eingeführt.

Alle Bewilligungen für Kurzarbeit (ohne Enddatum) laufen am 31. August 2020 aus! Jede Bewilligung zur Kurzarbeit ist befristet (z.B. auf 6 Monate). Die Mehrzahl der im Zuge der Pandemie ausgestellten Bewilligungen enthalten kein Enddatum. Wie aus der Presse zu erfahren war, laufen die Bewilligungen ohne Enddatum am 31. August 2020 aus. Ab dem 1. September 2020 kann ein Unternehmen nur dann Kurzarbeitsentschädigung geltend machen, wenn in den nächsten Tagen d.h. rechtzeitig vor Auslaufen der bestehenden Bewilligung erneut eine Voranmeldung eingereicht Im Rahmen der Corona-Pandemie haben im Kanton St.Gallen über 9000 Unternehmen Kurzarbeit vorangemeldet und eingeführt. Der Grossteil dieser Bewilligungen läuft per 31. August 2020 aus. Was gilt es zu beachten?

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COVID-19: Ferienreisen ins Ausland / Grenzüberschreitende Reisen

03.07.2020

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 verschiedene Massnahmen getroffen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni ansteigenden Zahl der Neuansteckungen hat er entschieden, für den öffentlichen Verkehr ab Montag, 6. Juli 2020 schweizweit eine Maskenpflicht einzuführen.

Mit dem Ferienbeginn stehen wir Arbeitgeber vor einer grossen Herausforderung. Wir haben deshalb für Sie die Informationen rund um den Bundesratsentscheid vom 1. Juli 2020 zusammengefasst und ein Merkblatt erstellt. Dieses soll über das Vorgehen informieren, wenn die Ferienreise ins Ausland führt. Anschliessend daran sind Fragen und Antworten aufgeführt, welche die Themen: «Darf der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Anweisungen zum Reiseverhalten erlassen» oder «Ist der Lohn geschuldet, wenn der Arbeitnehmer infolge einer neuen Welle nicht mehr rechtzeitig an den Arbeitsplatz zurückreisen kann» klären.

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Der grosse Lockerungsplan des Bundesrates

27.05.2020

Der Bundesrat hat heute über die nächsten Schritte der dritten Lockerungsphase entschieden. Die wichtigsten Lockerungen ab 6. Juni 2020 im Überblick:

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Kantonsrat mit klarem Zeichen für die KMU

20.05.2020

Der Kantonsrat hat dem Vorschlag der vorberatenden Kommission, rund um die finanziellen Belastungen der Unternehmen in der Folge von COVID-19, zugestimmt. Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) wertet dies als wichtiges und richtiges Zeichen.

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KGV begrüsst die fundierte Arbeit der Kommission

11.05.2020

Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) hat die Regierung aufgefordert Rückstellungen im Zusammenhang mit COVID-19 im Rechnungsabschluss des Jahres 2019 der Unternehmen steuerlich zu anerkennen. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates hat in der Zwischenzeit eine solide Lösung ausgearbeitet. Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) ruft den Kantonsrat dazu auf diese Lösung in der nächsten Session gutzuheissen.

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Schrittweise zurück in die Normalität

29.04.2020

Mit der Öffnung des Detailhandels per 11. Mai 2020 steht ein wichtiger Schritt zurück in die Normalität bevor. Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) begrüsst die Öffnung und ist sicher, dass die Wettbewerbsverzerrung eingedämmt werden kann. Die Öffnung der Gastrobetriebe per 11. Mai 2020 zeigt, dass sinnvolle Lösungen ge-sucht werden. Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Sonderregelungen für die Gastrobetriebe sind weiterhin gross. Deshalb soll die Gastrobranche weiter Kurz-arbeit unkompliziert beantragen können.

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Vorbereitet für den Restart

24.04.2020

Smarter Restart auch für den Detailhandel
Anstatt dass auch die kleinen Läden ab dem 27. April wieder öffnen dürfen, bekommen die Grossverteiler nun doch wieder strengere Auflagen. Sie dürfen nun doch noch nicht ihr ganzes Sortiment anbieten. Dies, um Ungerechtigkeiten gegenüber kleineren Geschäften zu vermeiden. Wir hätten uns gewünscht, dass auch der Detailhandel seine Türen ab dem 27. April wieder öffnen kann, schliesslich haben die Branchenverbände Schutzkonzepte erarbeitet, die aufzeigen, wie ein "Smart Restart" in der Praxis funktioniert. Trotzdem gilt es, sich auf den Restart vorzubereiten.

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SGV VERURTEILT DIE MISSACHTUNG DER SORTIMENTSBESCHRÄNKUNG AUFS SCHÄRFSTE

24.04.2020

Wie Medien berichten existiert die vom Bundesrat verlängerte Sortiments­be­schränkung bei den Grossverteilern faktisch nicht. Waren können unge­hindert gesperrten Regalen ent­nommen werden und im Self-Checkout aber auch an der bedienten Kasse bezahlt werden. Der Schweizerische Gewerbe­ver­band sgv fordert den Bundesrat auf, die Umsetzung seiner Weisungen sicherzustellen.

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Musterschutzkonzepte

23.04.2020

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 27. April 2020 gewisse Betriebe und Geschäfte wiedereröffnet werden dürfen, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen. Als Branchenverband klicken Sie auf Musterschutzkonzept, als Unternehmen auf Standard-Schutzkonzepte.

Unter dem Link: https://backtowork.easygov.swiss/

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Zweitbeste Lösung für den Detailhandel

22.04.2020

Mit der Medienkonferenz vom Mittwoch, 22. April 2020 hat der Bundesrat die Wettbewerbsverzerrung eingeschränkt. So dürfen auch die Grossverteiler erst ab 11. Mai 2020 ihr volles Sortiment anbieten. Die Forderung des Kantonalen Gewerbeverband St.Gallen (KGV) an den Bundesrat hat einen Teilerfolg erzielt. Deshalb erachtet der KGV diesen Entscheid als die Zweitbeste Lösung. Der Entscheid über die Gastronomie wird per 29. April 2020 gefällt.

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Forderung an den Bundesrat

17.04.2020

Der Kantonale Gewerbeverband St. Gallen (KGV) fordert die Öffnung des KMU-Detailhandels und
weitere Planungssicherheit vom Bundesrat. Das entsprechende Schreiben finden Sie hier zum Download.

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Unterlagen zur Medienkonferenz des Bundesrats

16.04.2020

Hier finden Sie die Unterlagen der heutigen Medienorientierung des Bundesrates. Die Liste der Öffnung der Betriebe ab dem 27. April 2020 finden Sie in der Medienmitteilung.

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Rückstellungen sollen steuerlich anerkannt werden

09.04.2020

Geschätzte Gewerblerinnen und Gewerbler

Gemeinsam mit dem Tourismusrat St.Gallen, der IHK St.Gallen-Appenzell und dem Gewerkschaftsbund fordert der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV), dass Rückstellungen von Unternehmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie im Rechnungsabschluss 2019 steuerlich anerkannt werden. Damit sollen Arbeitsplätze gesichert werden. Ein entsprechender Antrag wurde der St.Galler Regierung überreicht.

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Hilfe für KMU, Sportvereine und Kitas

07.04.2020

Ab morgen Mittwoch können KMU mit Sitz im Kanton St.Gallen über die Webseite des Kantons Überbrückungskredite bis maximal 250'000 Franken beantragen. Die Regierung hat zudem entschieden, Sportvereine mit 700'000 Franken aus dem Sport-Toto-Fonds zu unterstützen. Schliesslich bietet sie Kindertagesstätten weitere Möglichkeiten, um die Finanzliquidität zu sichern. Die Regierung klärt mit den Gemeinden zudem, inwiefern Personen unterstützt werden können, die aufgrund der Coronakrise Sozialhilfe beanspruchen müssen.

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Finanzielle Unterstützung des Kantons: KMU können ab morgen Kredite beantragen.

07.04.2020

Unternehmen mit Sitz im Kanton St.Gallen, die aufgrund der Coronakrise Liquiditätsengpässe haben, können ab morgen Mittwoch zusätzliche Kredite zu günstigen Konditionen beantragen. Das finanzielle Unterstützungsprogramm der Regierung des Kantons St.Gallen ergänzt das Bundesprogramm. Die Regierung hat die einschlägige Verordnung am letzten Samstag an einer ausserordentlichen Sitzung erlassen.

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Hilfreiche Tipps & Antworten auf die häuftigsten Fragen zur Kurzarbeit

02.04.2020

Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft ein Faktenblatt zusammengestellt. Dies dient als einfache Anleitung zur Anmeldung von Kurzarbeit. Hier können Sie dieses Datenblatt downloaden.

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KGV senkt einmalig die Mitgliederbeiträge

25.03.2020

Die Coronakrise bringt uns alle in eine aussergewöhnliche Situation. Solche Situationen brauchen
ausserordentliche Massnahmen. Der Bundesrat hat letzten Freitag wichtige und richtige Schritte eingeleitet.
Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) sieht seine Aufgabe darin seine Mitglieder
zeitnah über die aktuellsten Entwicklungen zu informieren und Hilfestellungen mit dem Verweis an die
richtigen Stellen zu bieten.

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Effiziente und konziliante Umsetzung gefordert

22.03.2020

Das neue Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen erfüllt die dringendsten Forderungen der St.Galler Wirtschaftsverbände – der IHK St.Gallen-Appenzell, des Kantonalen Gewerbeverbands und des St.Galler Tourismusrats. Gefragt ist nun der Kanton bei der Umsetzung. Mit Verantwortungsbewusstsein und Solidarität von Unternehmen und Mitarbeitenden können die Wirtschaftssubstanz, Arbeitsplätze und Einkommen geschützt werden.

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St.Galler Wirtschaftsgipfel zur Corona-Krise

19.03.2020

Unter Leitung des Vorstehers des Volkswirtschaftsdepartementes Regierungsrat Bruno Damann haben sich die Spitzen der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell, des kantonalen Gewerbeverbands St.Gallen und des St.Galler Tourismusrates am Mittwoch zu einer Aussprache getroffen. Dabei wurden die Möglichkeiten einer unkomplizierten Hilfe für Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, besprochen.

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Rechtlicher Umgang mit möglichen Folgen des Coronavirus (Covid-19)

03.03.2020

Mit der raschen Ausbreitung des Coronavirus stellen sich für den Geschäftsalltag im Unternehmen Fragen in verschiedener Hinsicht. Insbesondere von Bedeutung sind das Arbeitsrecht, das allgemeine Vertragsrecht, die Krankentaggeldversicherung und betriebliche Gesundheitsaspekte.

Die beste Prophylaxe sind die persönlichen Hygienemassnahmen, d. h. gründliches Händewaschen, bei Fieber und Husten zu Hause bleiben und ins Taschentuch oder in die Armbeuge niessen.

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv hat ein Merkblatt zu diesem Thema zusammengestellt. Sie finden dieses Dokument unterhalb des Bildes.

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