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1 x JA und 1 x Nein: Die Parolen für den Februar sind gefasst

10.01.2019

Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) hat die Parolen, zu den beiden gewerberele-vanten Vorlagen, vom 10. Februar 2019 verfasst. Einstimmig fassten die Gewerblerinnen und Gewerbler die «JA»-Parole zur kantonalen Vorlage der IT-Bildungsoffensive. Die Nationale Zersiedlungsinitiative wird mit einem deutlichen «NEIN» zur Ablehnung empfohlen. Für die Nachfolge von Karin Keller-Sutter im Ständerat empfiehlt die Präsidentenkonferenz eine bür-gerliche Kandidatur zu wählen.

*** Interaktive Kompetenzabfrage, berufsübergreifende Lernmodule und digital weitergebildete Lehrkräfte – so soll die IT-Bildungsoffensive die Berufsbildung im Kanton verändern. Regierungsrat Stefan Kölliker brachte es an der Präsidentenkonferenz des Kantonalen Gewerbeverbandes St.Gallen (KGV) auf den Punkt: Die IT-Bildungsoffensive ist ein breitgefächertes Konstrukt, welche dem Kanton eine Vorreiterrolle im Schweizer Bildungssystem ermöglicht. Am 10. Februar stimmen die St. Galler über einen 75-Millionen-Kredit für die IT-Bildungsoffensive ab. Stimmen sie zu, so fliesst dieses Geld während acht Jahren in die Digitalisierung der Volks- und Mittelschule, der Berufsbildung, der Fachhochschule und Universität sowie in Praktika. Die IT-Bildungsoffensive überzeugte die Gewerbler. Sie fassen einstimmig die «JA»-Parole.

 


NEIN zur Zersiedelungsinitiative
Deutlich lehnen die Gewerblerinnen und Gewerbler die Zersiedelungsinitiative ab. Mit der rasch fortschreitenden Überbauung von Boden greift sie zwar ein drängendes Problem auf. Der Mechanismus, dass Einzonungen landesweit in den Kantonen und Gemeinden mit Auszonungen kompensiert werden müssen, ist jedoch zu radikal und zu starr. Ein solch enges Korsett würde die Entwicklung des Landes hemmen. Eine wachsende Bevölkerung und eine weiterhin florierende Wirtschaft sind auf Wohn-, Industrie-, Gewerbe- und Infrastrukturflächen am richtigen Ort angewiesen. Mit dem Raumplanungsgesetz von 2013 wurden die Weichen bereits so gestellt, dass die Zersiedlung gedrosselt werden kann. Und in der laufenden zweiten Etappe der Revision sind auch Lösungen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen in Vorbereitung.

Wählt bürgerlich!
Gleich mehrere Kandidatinnen und Kandidaten wollen in die Fussstapfen von Karin Keller-Sutter treten. Die Ersatzwahl des st.gallischen Ständeratssitzes findet am 10. März 2019 statt. Im Oktober 2019 finden dann die regulären National- und Ständeratswahlen statt. Die Präsidentenkonferenz empfiehlt eine bürgerliche Kandidatur zu wählen.

1 x JA und 1 x Nein: Die Parolen für den Februar sind gefasst